Fazit

Es war ein Traumurlaub und ein voller Erfolg. Wir haben, besser als erwartet, das kiten sowie auch die Sprache gelernt. Nordost- Brasilien ist ein wunderschöner Fleck auf der Erde und wir haben sehr viele nette Leute kennen gelernt. Uns ist jetzt schon klar, dass wir wieder einmal oder auch zweimal zurückkehren werden!

Im Flugzeug zurück in die kalte Schweiz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Leser, wir hoffen, dass wir euch unsere Reise mit dem Blog etwas näher bringen konnten. Wir freuen uns, euch alle bald wieder zu sehen und euch noch einige Details live zu erzählen.

Paracuru 24.12.11-28.12.11

Schweren Herzens, gaben wir unseren kleinen Gol in Paracuru ab und tauschten ihn gegen den Buggy von Roland ein. Kurzerhand fuhren wir damit an den Strand. Die Batterie des Buggies war zwar leer, jedoch mit parken am Hang und anschieben, konnten wir gut damit rumfahren. Es war sehr schön wieder nach Quebramar zurück zu kehren und dort zu kiten, dieses Mal auf einem etwas anderen Niveau. Der Kitetag wäre perfekt gewesen, wenn Vasco nicht erneut Probleme mit dem 10er Kite gehabt hätte und diesen nun endgültig zerstören musste. Somit hatten wir für die letzten vier Tage nur noch den Siebner- und Zwölferkite, was eigentlich erstaunlicherweise gut funktioniert hat.

Zum zweiten Mal kaputter Kite

 

 

 

 

 

 

 

Am Heilig Abend gingen wir auf die Praça (Marktplatz). Dort war ein „Samichlous“ und Watte als Kunstschnee mit kleinen Stofflebkuchen-Häuschen. Unterhalb der Praça war ein kleiner Rummelplatz aufgestellt, der unserer Meinung nach, aus den ausgemusterten Achterbahnen von Europa bestand. Wir haben gemütlich Abend gegessen und haben uns noch kurz hinter die Kirche gesetzt (die Leute standen bis auf die Strasse) und lauschten der feierlichen Weihnachtspredig. Sämtliche Lieder haben wir wieder erkannt, die bei  uns zu Weihnachten in der Kirche auch gesungen werden. Danach setzten wir uns noch ins MENI (kleines Kaffee, das von einem deutschen Paar geführt wird) und haben ein/zwei Ramazzoti getrunken. Kurz gesagt, es war speziell Weihnachten ohne Schnee mit 30° und Sandstrand zu feiern.

Die nächsten Tage sind wir so viel als möglich gekitet und genossen die Freiheit die uns der Buggy verlieh. Dabei haben wir noch neue Orte in Paracuru erkundet, so zum Beispiel den Stadtstrand und ein kleines Fischrestaurant vor den Sanddünen. Am Stadtstrand konnte man die viele Kinder und Jugendliche, die vor dem Sonnenuntergang Wellenreiten, beobachten. Ein Wahnsinns Bild.

Kleines Fischerrestaurant mit Blick auf die Dünen

 

 

 

 

 

 

 

Auto mit riesen Boxen im Kofferraum beim Fischer

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Dienstag gingen wir mit Role und einem Freund von ihm Paragliden. Zuerst besuchten wir noch Fortaleza, da Role sich dort einen neuen Töff gekauft hat. In der Zwischenzeit gingen wir in einen riesen Markt und hatten eine Stunde Zeit zum Power-Souvenir-Shoppen. Nachdem alle Einkäufer erledigt waren, fuhren wir in eine kleine Stadt 14 km neben Fortaleza an den Startplatz. Das Wetter und der Wind waren perfekt für unseren ersten Flug. Bis auf den Start, der uns nur auf brasilianisch erklärt wurde, verlief alles bestens. Die Aussicht war atemberauben und das Schweben in der Luft war der ein tolles Gefühl. Hier noch ein Link für das Video von Vasco: http://www.youtube.com/watch?v=5pETvORQ41E

Wir beide am Startplatz

 

Vasco ready with the magic Stick

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vasco mit Pilot

Vasco in the air

 

 

 

 

 

 

 

Corina mit Pilot

 

 

 

 

 

 

 

Aussicht bis Fortaleza

 

 

 

 

 

 

 

Nach der Landung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Mittwochmorgen waren wir noch der Meinung, dass wir erst in der Nach auf Freitag abreisen. Nach einem gemütlichen Frühstück, kam Corina plötzlich in den Sinn, dass es irgendwie schlecht sein kann, Donnerstagabend abzufliegen und auch am Donnerstagabend anzukommen. Ganz aus dem Häuschen, rannten wir zu Roland und verkündeten ihm, dass wir noch heute Abend abreisen werden. Trotzdem fuhren wir noch an den Strand, um wenigstens ein bisschen zu kiten. Leider war der Wind jedoch sehr schwach, trotzdem haben wir es beide noch mit dem Zwölfer aufs Wasser geschafft!

Vasco in unserem Buggie

Letztes Kitefoto

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Plötzliche hat ein Tag in unserem Urlaub gefehlt und das kurzfristige umdenken und umplanen war etwas anstrengend. Am Flughafen in Fortaleza mussten wir noch 2 Stunden in der Schlange stehen, da das ganze Computersystem nicht funktionierte(Brasilien eben). Als Entschädigung dafür, mussten wir nichts für das Kitegepäck bezahlen. Schlussendlich hat jedoch alles gut geklappt und wir sind gut in der kalten Schweiz angekommen.

22.12.11-24.12.11 Flecheiras

Nach zwölf wunderbaren erholsamen Tagen in Barra Grande, machten wir uns auf den Weg zurück nach Flecheiras. Bis auf einmal falsch abgebogen, verlief die fünfstündige Fahrt reibungslos.

Bereits beim letzten Besuch in Flecheiras hatten wir im Luxushotel Orixas zwei Nächte gebucht (Unser gegenseitiges Weihnachtsgeschenk). Dabei hatten wir noch ein kostenloses Upgrade erhalten und konnten in einem 143 Quadratmeter grossen “Zimmer” wohnen (grösser als unsere zukünftige Wohnung). Anfangs fühlten wir uns in dem riesen Gemach etwas verloren und haben auch ständig unsere Sachen verlegt. Obwohl wir uns in dieser uns unbekannten Welt etwas deplaziert fühlten, genossen wir den Aufenthalt in vollen Zügen. Einen eigenen Pool im Hotelzimmer hat man nicht jeden Tag.

Hotel Orixas von aussen

 

 

 

 

 

 

 

Unser eigener Pool

 

 

 

 

 

 

 

Chillout area

 

 

 

 

 

 

 

Pool

 

 

 

 

 

 

 

Eigentlich wollten wir nach der ersten Nacht kiten gehen, doch die High tide war so stark, dass fast der komplette Strand verschwunden war. Somit konnten wir an keinem der drei ausgewählten Kitespots den Kite aufbauen und starten. Deshalb besichtigen wir die zwei umliegenden Dörfer, was auch sehr schön war.

Anderer Sichtwinkel mit Blick auf unsere eigene kleine Bar

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Bett, welches mindestens zwei Meter gross war

 

 

 

 

 

 

 

Stangen für die Fischernetze

 

 

 

 

 

 

 

Am heiligen Morgen packten wir unsere sieben Sachen und fuhren zurück nach Paracuru um dort noch die letzten Tage unserer Reise zu verbringen. Back to the Roots.

 

 

 

10.12.11-22.12.11 Barra Grande

Nach ungefähr einer Stunde problemloser Fahrt mit handgezeichnetem Touristenstadtplan von Parnaiba, trafen wir in Barra Grande im Torre de Chocolate ein. Stefan, der Pousadabesitzer war für ein paar Tage mit seiner ganzen Familie nach Fortalezza gefahren und so waren wir die einizigen Bewohner der Pousada. Damit wir nicht ganz alleine waren, war Sebastian ein österreichische Kiter als Nachtwächter da. Wir verstanden uns auf Anhieb gut und verbrachten die nächsten fünf Tage immer zusammen.

Sebastian unser "Nachtwächter"

 

 

 

 

 

 

 

Die Pousada ohne Gäste ist ein absoluter Traum. Wir geniessen hier jede Sekunde, die Stille, das Rauschen der Palmenblätter im Wind, das Frühstück für uns alleine einfach der Wahnsinn.

Da wir jetzt ein Auto besitzen, gehen wir nicht mehr in die selbe Baracca wie beim ersten Mal, sondern in die Baracca von Mila. Die kleine Hütte ist mit vielen Tüchern ausgekleidet und man kann dort den besten Acai von Brasilien essen.

Riesen Leguan am Wegrand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausserdem hatten wir mit unserem Gefährt die Möglichkeit an lokales Forro-Fest zu besuchen…in einer spontanen Nacht und Nebel Aktion fuhren wir zu dritt mit dem kleinen Gol nach Cajuero da Praia um den sanften Tönen der lokalen Sänger (die wohl alle bei Dieter Bohlen hochkant rausgeflogen wären) zu lauschen. Wahrscheinlich waren wir die einzigen Touristen dort und auch die einzigen die gerne bei den mindestens 150dB Ohrenstöpsel dabei gehabt hätten.

Barraca da Miloca unsere neue "Kitestation"

 

 

 

 

 

 

 

Mila hinter ihrer kleinen Theke

 

 

 

 

 

 

 

Seit wir wieder in Barra Grande sind, macht uns beiden das Kiten wieder sehr viel Spass. Die Lagune 2km weiter unten mit dem Flachwasser, ist der absolute ober Hammer.

Im Hintergrund sind kleine Local-Jungs die mit ihrem selbstgebastelten Kite aus einem Militärtuch rumfliegen

 

 

 

 

 

 

 

 

Da Sebastian bereits 2 Monate in Barra Grande verbracht hatte, kannte er den ein oder anderen hier. Es war ganz interessant mal hinter die Koulissen von diesem kleinen 2000 Seelen Dorf zu schauen.

Für alle die, die kein Facebook haben hier ein paar Fotos vom Kiten. Die Tricks klingen gross, sind jedoch alle erst am Anfang von der ganzen Freestyle Palete. Die Locals hier springen zum Teil 10-15 Meter hoch. Zum Vergleich, unsere Sprünge sind so um die 2 Meter hoch.

Posing ohne Helm und Weste

Sprung

 

 

 

 

 

Sprung in der Lagune

 

 

 

 

Sprung

 

 

 

 

 

 

 

Erste Backflipversuche wie sie nicht sein sollten

 

 

 

 

 

 

Backflip

 

 

 

 

Sprung

 

 

 

Erste Grabs

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesprungene Transition mit Grab

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sprung

 

 

 

 

 

 

 

Transition Jump

 

08.12.11-10.12.11 Parnaiba

Am nächsten morgen gab es im gleichen Speisesaal ein reichhaltiges Frühstück. Seit neun Wochen Aufenthalt in Pousadas, war dies das erste richtige Hotel. Es war im 70er jahre Stil gebaut und im Gegensatz zur Estancia in Pacoti noch in regem Gebrauch. Auch der Hoteleigene Pool war schön zum Schwimmen.

Speisesaal im Stil der 70er Jahre

 

 

 

 

 

 

 

Der eigentliche Grund unseres Besuchs in Parnaiba, war das berühmte Parnaiba Flussdelta, welches eines der grössten Deltas auf der Erde ist. Die Organisation des Trips gestaltete sich etwas interessant. Im LonelyPlanet hatten wir von einem Reiseveranstalter “Casa de Touristica” gelesen und diesen wollten wir auch suchen. Die Türen waren jedoch bei unserer Ankunft verschlossen und ein Mann der davor sass, gab sich als Mitarbeiter von diesem Reisebüro aus. Er meinte er brauche zwanzig Minuten um sein Auto zu holen und uns zum Delta zu fahren. Kurz nach seiner Abwesenheit, öffneten sich die Türen und es kamen zwei Männer aus dem Casa de Tourisitca. Diese wollten nichts von einem weiteren Mitarbeiter wissen. Da diese Männer etwas seriöser wirkten, buchten wir den Trip kurzerhand bei ihnen und fuhren auch gleich los zum Delta.

Viele Mangroven im Parnaiba Delta

 

 

 

 

 

 

 

Ein kleines Krokodil

 

 

 

 

 

 

 

Beim Schiffshafen angekommen, trafen wir unseren Bootsmann und kauften noch Wasser und Bananen ein. Plötzlich tauchte der vermeintliche Freund auf und sprach ziemlich verärgert auf uns ein. Bis wir realisierten was los war, hatten unser Chaufeur und der Bootsmann uns bereits aufs Boot geschupst und wir fuhren los. Da wir uns jedoch in Brasilien befinden und nicht in der Schweiz, hinterliess die ganze Situation ein doch etwas komisches Gefühl im Bauch. Wie sich herausstellte waren unsere Bedenken jedoch unbegründet und wir sahen den Typen nie wieder.

Vasco und Corina im Parnaiba Delta

 

 

 

 

 

 

 

Das Delta selber war eigentlich die grosse Version von der Mangrovenfahrt in Barra Grande. Der Unterschied jedoch war die Grösse und die Vielalt der Tierwelt und dass wir mit einem Motorboot unterwegs waren. Es dauerte nicht lange und wir sahen ein kleines Krokodiel, das am Uferrand schlief. Ebenfalls erklärte uns der Bootsmann, dass es hier Piranhas und Anakondas gebe. Plötzlich fuhr er mit dem Boot ganz ans Ufer und begann kleine Äste zu zerbrechen und Pfeifflaute zu immitieren. Kurz danach war schon eine ganze Familie von kleinen oragen Affen über uns. Leider konnten wir diese Spektakel nicht sehr geniessen, da wir von einem Schwarm Moskitos umgeben waren. Nach dem Besuch im Delta hatte Corina dann auch ungefähr 15 Mückenstiche an einem Bein.

Auf diesem Bild ist ein Affe versteckt. Wer ihn findet bitte melden, da wir ihn selber noch nicht gesehen haben!

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach den Mangroven fuhren wir ungefähr 20 Minuten und erreichten eine der Mündungen vom Delta zum Meer. Das Wasser war komplett flach und es wäre perfekt dort zum Kiten gewesen. Anscheinend gibt es auch Deltatouren, die diese Kombination anbieten. Nachdem wir jedoch gesehen und gehört hatten, was alles für Tiere nur ein Kilometer weiter oben im Wasser herum schwimmen, war uns jegliche Lust am Kiten da vergangen.

Unser Boot mit dem Bootsmann und Corina

 

 

 

 

 

 

 

Vasco an der Grenze zum Meer

 

 

 

 

 

 

 

Am Ende der Deltafahrt hielten wir noch bei einer sehr schönen Sanddüne, welche ins Delta ragt an. Und schon war die wunderschöne, zweistündige jedoch auch super teure Parnaibadeltaflussfahrt zu Ende.

Sanddünen im Delta

 

 

 

 

 

 

 

Abends assen wir am Flussufer in einem sehr schönen Restaurant das Abendessen. Danach flanierten wir durch die vielen kleinen Souvernierläden, welche sich in alten Fabriklagerhallen befanden.

Am nächsten Morgen gingen wir in die Stadt und wollten noch Kleider einkaufen. Es gab jedoch in keinem der ungefähr 10 Läden ein Kleidungsstück, welches uns annähernd gefallen hat… Anschliessend besuchten wir den Markt, wobei man zeitweise von drei unterschiedlichen Musiktypen beschallt wurde. Eben typisch brasilianisch.

Zurück zum Hotel machten wir uns auf nach Barra Grande!

06.12.11-08.12.11 Pacoti

In Paracuru stand unser Mietauto bereits zur Abholung bereit. Nach einigen Einkäufen (z.B. eine möglichst detaillierte Strassenkarte) fuhren wir mit ein paar Stunden Verspätung voller Enthusiasmus los. Unser Ziel war das auf 800 m.ü.M. liegende Pacoti, das uns eine ganz andere Seite von Brasilien zeigen sollte. Bereits nach einer halben Stunde Fahrt, hatten wir uns das erste mal verfahren, da wir bei Kreuzungen nach Teerstrassen und nicht nach Feldwegen Ausschau hielten. Desto weiter wir uns von Paracuru entfernten, desto weniger Strassenschilder gab es und auch die Städte waren nicht mehr angeschrieben. Deshalb mussten wir in jedem Dorf fragen, wo wir sind und wo es lang geht (insgesamt ungefähr 15mal). Die Menschen waren ausnahmslos äusserts hilfsbereit und wussten meisstens sogar die exakten Kilometer bis zur nächst grösseren Stadt.

So war der grösste Teil des Weges

 

 

 

 

 

 

 

So könnte die Strasse sein...

 

 

 

 

 

 

 

Nach ungefähr drei Stunden Irrfahrt, trennte uns laut Karte nur noch eine 30km lange Strasse von unserem Ziel. Leider stellte sich schon bald heraus, dass es sich dabei um einen Wanderweg quer durch die Berge handelte. Die “Strasse” war durchsetzt mit Schlaglöchern und bestand zum grössten Teil aus Sand und Steinen. Vasco musste im ersten Gang fahren, damit unser kleiner VW Gol die Steigung bewältigen konnte. Als wäre das nicht schon genug, bemerkten wir plötzlich, dass rechts von uns ein ziemlich steiler Abhang war… Während dieser ganzen Fahrt hatten wir ständig im Hinterkopf, dass wir nicht bei Nacht in Brasilien, schon gar nicht auf einer Passstrasse, autofahren wollten. Nach dem ersten wunderbaren Sonnenuntergang auf einer weniger wunderbaren Passstrasse, hatten wir unsere oberste Regel vom Autofahren bereits gebrochen. Zu erwähnen sei noch, dass unser kleiner Gol weder über eine Servolenkung, noch über Airbags verfügt.

kleine Entschädigung während dem harten Aufstieg

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach 5 Stunden (geplant waren 2 Stunden) nicht ganz unbeschwerter Fahrt und einstündiger Suche nach dem Hotel, trafen wir unversehrt jedoch erschöpft ein.

Leerer Frühstückssaal, Weihnachtsdekoration und Vasco

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Morgen stellten wir fest, dass wir die einzigen Gäste in dieser 30jährigen Unterkunft waren. Die Anlage war gepflegt, hatte jedoch eingdeutig ihre besten Jahre schon hinter sich. Der Junge von der Rezeption, gab uns nach dem Frühstück eine Führung durch die Anlage.

Poolanlage in unserer Estancia

 

 

Glücklicher Fischer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Führung beinhaltete das Fischen im hoteleigenen “Karpfenteich”. Ich glaube wir brauchen dazu nicht mehr schreiben, denn Bilder sagen mehr als tausend Worte;)

Motivierte Anglerin

 

 

 

 

 

 

 

Langsam demotivierte Anglerin

 

 

 

 

 

 

 

Das Warten hat sich gelohnt

 

 

 

 

 

 

 

Wie sich herausstellte ist das Angeln nicht jederfraus Sache

 

 

 

 

 

Das Dörfchen Pacoti

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pacoti selber war ein kleines Dorf und wir haben kein richtiges Restaurant fürs Abendessen gefunden. Deshalb gingen wir am zweiten Abend nach Guaramiranga, welches nur 8km entfernt war. Obschon dieses Dorf sehr vielversprechend aussah (inkl. einem Hofbräuhaus) haben wir nur mit Müh und Not ein offenes Restaurant gefunden. Die einzige plausible Erklärung für uns war, dass das Dorf als Wochenenddomizil für Touristen aus Fortalezza dient.

Aussicht vom Picu Alto

 

 

 

 

 

 

 

Ein Hauptgrund für unser Besuch in den “Bergen” war der Picu Alto, welcher eine hervorragende Aussicht über die Berglandschaft Cearas versprach. Anders als erwartet, fanden wir auf dem Pico Alto nur eine riesige Antenne, anstelle von einem Restaurant oder einem Aussichtspunkt vor. Die Aussicht allerdings, liess jedoch absolut keine Wünsche offen.

Antenne auf dem Picu Alto

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zurück in der Estancia bedienten wir uns der Sportangebote der Unterkunft und fuhren ein bisschen mit den beiden Kanus. Was alles in dem grün-braunen Wasser lebt und herumschwimmt, möchten wir bis heute lieber nicht wissen.

Vasco beim Kanufahren

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Tag war alles pünktlich gepackt, damit wir auch früh genung losfahren konnten, um nicht erst wieder bei Dunkelheit am nächsten Ziel anzukommen.  Der Plan wurde jedoch sofort durchkreuzt, als wir auf dem Rückweg vom Frühstück den Plattfuss vom Auto entdeckten. Mental hatten wir uns schon auf einen mehrstündigen Aufenthalt in einer Werkstatt eingestellt. Erstaunlicherweise dauerte die Reparatur ungefähr 7 Minuten und kosstete umgerechnet 4 Schweizerfranken. Glücklich und zufrieden machten wir uns auf den Weg nach Parnaiba.

Auto beim "Schuhmacher"

 

 

 

 

 

 

 

Die Route war eindeutig besser als bei der Anreise. Trotz guten und abwechslungsreicher Koulissen, haben wir uns in den ersten 2 Stunden zweimal verfahren und hatten somit unsere gesamte Pufferzeit aufgebraucht.

"Autobahnkirche" bei Picoti

 

 

 

 

 

 

 

Bananenplantagen auf der "richtigen" Passstrasse

 

 

 

 

 

 

"Wandernde" Grashaufen

 

 

 

 

 

 

 

Schon bald wurde uns klar, dass wir Parnaiba nicht vor Einbruch der Dunkelheit erreichen werden. Trotzdem setzten wir unser Reise fort und mussten auch nur ungefähr fünf Leute nach dem Weg fragen. Nach insgesamt zehn Stunden Fahrt erreichten wir Parnaiba. Um nicht lange nach dem gebuchten Hotel suchen zu müssen, baten wir ein Mototaxi uns den Weg zum Hotel zu zeigen. Das Hotel war besser als erwartet und es gab sogar noch ein Abendessen für uns im Hoteleigenen Speisessaal.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

29.11.11-06.12.11 Flecheiras

Am Abreisetag von Prea hat es morgens zuerst mal geregnet, was seit mindestens einem Monat nicht mehr vorgekommen ist. So waren unsere Sachen, die wir schön zum Trocknen ausgelegt hatten alle wieder nass. Trotzdem haben wir alles eingepackt und waren pünktlich um 11:00 bereit zur Abreise. Das Taxi war dann auch brasilianisch pünktlich, eine halbe Stunde zu spät, mit der Ausrede, dass er am Strand entlang fahren musste. Anscheinend ist das ein neues Phänomen, da Jeri ja eigentlich nur auf Sand gebaut ist… Eigentlich hatten wir am Tag zuvor ausdrücklich gesagt, wir bräuchten einen Pick-Up mit viel Ladefläche, da wir einiges an Gepäck hätten. Der Typ der im Hemd da stand, hatte sein neues Auto ohne Ladefläche mitgebracht, auf dessen Dach er  auf keinen Fall unsere Sachen transportieren wollte. Nach einigen Telefonaten und einem verärgerten Fahrer später, hatten wir einen neuen Fahrer mit einem passenden Auto. Ohne ein Hotel gebucht zu haben, fuhren wir nach Flecheiras und fanden auch ziemlich bald eine ältere Unterkunft direkt am Strand.

Unsere Pousada von vorne

Die Lage war perfekt und der Strand war wie aus einem Bilderbuch. Zum Kiten hatte es leider einige Hindernisse, wie Pfosten und Steine im Wasser, sodass wir nicht viel vor unserem Haus gefahren sind.

Aussicht von unserem Pousadazimmer

Grosses Loch im Kite:(

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Zweiten Tag dropte Vasco den Kite bei einer gesprungenen Transition so stark ins Wasser, dass das Tuch komplett riss. Wir trugen unser Corpus Delicti zurück in die Pousada und wuschen es vorsichtig. Orlean, unser Pousada Besitzer wusste genau wen er anrufen musste und bereits eine Stunde später waren ein paar Jungs da, die unseren Kite flicken konnten. Das Resultat zwei Tage später war sehr gut!

 

Kitereparaturteam mit geflicktem Kite

 

 

 

 

 

 

 

Am Samstag fragte Orlean die ganze Pousada, ob wir Lust hätten, an eine Grillparty beim Nachbarn mit zukommen. Ausnahmslos alle sagten zu. Leider konnte Vasco nicht daran teilnehmen, da er wie angefallen Probleme mit der Verdauung hatte. Die Grillparty selber war, wie sich herausstellte, eigentlich eine Geburtstagsparty. Lustigerweise machte die Pousada die Hälfte der Gäste aus, es war jedoch noch ganz amüsant.

Generell waren wir auf Grund der erschwerten Umstände etwas „kitefaul“ und waren deswegen nicht so oft auf dem Wasser.

Strand

Am letzten Morgen verabschiedeten wir uns nach fast 8 Wochen gemeinsamer Reisezeit von Paschi und Nick. Einerseits traurig die beiden guten Gefährten verlassen zu müssen, andererseits mit Freude darauf alleine weiterzureisen, stiegen wir ins Taxi von Obelix  (unser Taxifahrer aus Paracuru) ein und fuhren nach Paracuru.

Fischerboot in Action

Ein kleines Beispiel von den Elektroinstallationen hier in Brasilien

Der Strand mit den Fischerbooten direkt vor unserer Pousada. (Die werden auch tatsächlich noch benutzt auch wenn sie nicht so aussehen)

25.11.11-29.11.11 Prea

Voller Vorfreude mal wieder was anderes zu sehen, verliessen wir nach guten 2 Wochen Barra Grande (das Kite-Paradies auf Erden). Gefahren wurden wir von Wellington und wie von uns gewünscht, fuhren  wir  am Strand entlang und nicht auf der Strasse, um ein bisschen was von der Natur mitzubekommen. So fuhren wir mit all unserem Gepäck gut verschnürt auf der Ladefläche, nach einem kurzen Abstecher in eine nahegelegene Stadt (mit Bankautomaten), zu einer kleinen Flussmündung. Diese überquerten  wir mit einer „grossen“ Fähre.

Grosse Fähre

 

 

 

 

 

 

 

Weiter ginge es durch lockeren und nassen Sand am Strand entlang, durch Mangrovenwälder, bis hin zu einer weiteren kleinen Flussmündung, die wir wieder mit einer Fähre durchkreuzten.

Mangroven

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Mal war sie allerdings gerade gross genug, um das Auto und uns darauf zu platzieren.

Kleine Fähre

 

 

 

 

 

 

 

Am anderen Ufer angekommen durchquerten wir noch schnell Jeri und trafen dann letztendlich in Prea ein, wo wir unsere Pousada auch gleich auf Anhieb fanden.

Dort wurden wir sehr freundlich von einer Hölländerin und ihrem Schweizer Mann empfangen, die uns die kleinen Häuschen auf dem winzigen Grundstück zeigte. Die Unterkunft war schön gemacht, leider war das Grundstück viel zu klein und daher hatte man auch nicht allzu viel Privatsphäre.

Zimmer in Prea

 

 

 

 

 

 

 

Terasse in Prea

 

 

 

 

 

 

 

Das Dorf  Prea  war gerade zum Kiten so ungemütlich (Kite bei Flut auf der Strasse aufstellen, laute Musik am Strand, saufende Local-Touries), dass wir sehr motiviert waren unsere verbleibende Zeit dort mit Tagesausflügen auszupfropfen.

Am ersten Tag fuhren wir, nach einer kurzen Kite- Session, mit dem besten Buggyero von Prea  in die Lagoa Azul und in die Lagoa Paraiso. Die beiden Lagunen waren die Wucht. Stahlblaues, klares Wasser mit einem kleinen Restaurant, dessen  Stühlen und Hängematten im Wasser standen.

Wir in der Lagoa Azul

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am ersten Advent machten  wir einen Mini-Downwinder von der Küste von Prea bis kurz vor Jeri (ca. 15km). Dieser war der absolute Oberhammer! Kurz vor Jeri hat uns dann der  Buggyero unseres Vertrauens eingesammelt und uns nach Jeri gefahren um dort einen der schönsten Sonnenuntergänge der Welt zu erleben (zu sehen von einer grossen Sanddüne aus).

Sonnenuntergang Jeri

 

 

 

 

 

 

 

 

Jeri Himmel

 

 

 

 

 

 

 

 

Danach gingen wir gut essen und fuhren im Dunkeln am Strand entlang auf dem Buggy zurück nach Prea (Shrimps).

Den letzten Ausflug unternahmen wir in eine Lagune nach Tatajuba, in der es angeblich tolles Flachwasser zum Kiten haben sollte. Nach einem kurzen Zwischenstopp an einer gewaltigen Sanddüne, wo Corina mal Sandboarden konnte, kamen wir in Tatajuba an und bauten voller Vorfreude auf Flachwasser Freestyle Feeling unsere Kites auf.

Corina beim Sandboarding

Bedauerlicherweise  war der Wind in der Lagune sowas von böig, dass wir leider nicht viel Spass an der ganzen Geschichte hatten… Alle Körperöffnungen bis zum Rand mit Sand gefüllt (der Monster-Sanddüne und dem krassen Wind sei Dank) fuhren wir schnell wieder zurück Richtung Prea. Allerdings nicht ohne einen weiteren Stopp um unser Kiteverlangen zu stillen (am gleichen Spot, wo wir unseren Downwinder nach Jeri stoppten, da wars nämlich recht geil).

Vascoin den Wellen

 

 

 

 

 

 

 

Für den Nächsten Tag haben wir uns dann auch noch gleich einen Fahrer für den Weg nach Flecheiras organiseiert. Mit einem grossen Auto für unseren ganzen Kram.

8.11.11-25.11.11 Barra Grande

Role fuhr uns alle vier mit seinem Landrover nach Barra Grande. Das Auto war bis zum Rand voll beladen. Es war sehr schön nach drei Wochen aus Paracuru raus zu kommen und mal was anderes von Brasilien zu sehen. Als wir in Barra Grande ankamen, trauten wir kaum unseren Augen. Es war das reinste Paradies.

Pousada

Ausblick von unserem Zimmer in die Umgebung der Pousada

Die Pousada hatte viele Palmen, kleine verschlungene Wege die liebevoll mit schönen Steinmosaiken geschmückt waren und ganz viel Platz. Die Zimmer waren eher klein aber auch sehr schön, das Badezimmer halbwegs im Freien.

Unser Badezimmer

 

Einzig die kleinen Frösche, die jeden Abend ein Fest im Klo feierten, waren zu  Beginn etwas gewöhnungsbedürftig.

Swimming Pool

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Kitespot war nur 400Meter weg von der Pousada und einfach zu Fuss zu erreichen. Bei Ebbe war es praktisch Flachwasser und bei Flut etwas Chop.

Strand mit dem kleinen Restaurant

Die kleine Strandbar war windgeschützt und unter einem Palmendach. Kurz gesagt: Ein Traum. Ungefähr 3km weiter unten, gab es eine kleine Lagune mit perfektem Flachwasser. Einziger Nachteil war, dass man da abends wieder upwinden musste. Alternativ stand eine kleine Eselskarre zur Verfügung, mit der man am Strand entlang windaufwärts fahren konnte.

Atemberaubender Sonnenuntergang am Strand

Endlich konnten wir uns auf dem Wasser austoben und Sprünge und andere kleine Tricks üben. Wir fühlten uns wie kleine Kinder, die endlich auf einen Spielplatz ohne Begrenzung gehen durften.

Erste kleine Sprünge, Corina

 

 

 

 

 

Weiterer kleiner Sprung Corina

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vasco am Fahren, auch er springt doch leider gibt es noch kein Photo davon

 

 

 

 

 

 

 

 

Paschi organisierte an einem Tag einen kleinen Downwinder (das ist wenn man eigentlich mit dem Wind runter fährt und somit nicht drauf achten muss, dass man nicht vom Winde verweht wird). Stefan, der Pousada Besitzer fuhr uns in das kleine Dorf. Wir pumpten am Strand unsere Kites auf. Die Kinder und Locals schauten gespannt zu. Wahrscheinlich hatten die noch nicht oft zuvor Kiter dort gesehen.

Start beim "Minidownwinder"

Die Fischer auf dem Boot hatten einen kleinen Haifisch gefangen, den sie nun genau betrachteten (grosse Haie hat es in Nordbrasilien eigentlich nicht). Der kleine 10km lange Downwinder war wunderschön.

Unterwegs beim Downwinder

 

 

Leider habe ich noch kurz vor dem Ausstieg ein „blaues Seil“ gesehen, das ich noch schnell anschauen wollte. Wie sich herausstelle, war es kein Seil sondern eine Qualle. Es brannte ziemlich. Nachdem ich am Strand die verbrannten Stellen mit Süsswasser gespült hatte, gingen wir zur Pousada, wo wir im Internet genau nachlasen was man eigentlich machen sollte. Ja nicht mit Süsswasser spülen… Jedenfalls gingen wir wieder zum Strand und Vasco wollte mir beweisen, dass dies die einzige Qualle war. Nach 5 Minuten und einem Missglückten Sprung, kam auch er raus, mit Verbrennungen am ganzen linken Arm. Glücklicherweise wussten wir nun genau was wir da zu machen hatten. Die Tage danach waren wir alle dann etwas vorsichtiger und versuchten möglichst Tricks die mit Bodydragen endeten (also missglückte Tricks) zu vermeiden.

Vasco beim Kite aufpumpen

 

 

 

 

 

 

 

 

Barra Grande selber ist eigentlich nur auf Sand gebaut. Kein Restaurant war mit Steinboden und die Bedienung war immer barfuss. Auch das Essen war hervorragend. Praktisch alle Pousadabesitzer und Lokals rauchen hier Gras. Ensprechend entspannt ist die ganze Atmosphäre im Dorf. Anscheinend ist auch das Einzige was je gestohlen wurde eine Hanfplanze aus einem Garten.

Beladen mit dem Kitezeug auf dem Weg zum Strand. Es war jeweils ca 35°C warm.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vasco in der Dorfstrasse

 

 

 

 

 

 

 

Da wir trotz unserem Kitefieber auch mal noch was anderes sehen wollten, machten wir eine Ruderbootstour  mit einem Lokalen Anbieter. Wir wurden mit der Eselskarre bei unserer Pousada abgeholt und fuhren zu kleinen Booten hinter dem Dorf.

Einstiegsstelle für die Ruderboote

 

 

 

 

 

 

 

Touristen auf dem Ruderboot

Die Lokals paddelten mit uns durch eine wunderbare Landschaft aus Mangroven. Das Wasser war sehr sauber und kühl, da diese Pflanzen es ständig reinigen.

Mangrovenwald

Einer unsere Führer verschwand plötzlich im Mangrovenwald und kam voller Lehm zurück. In der Hand hatte er eine Krabbe.

Krabbe die ihre kleinen Augen rauf und runterklappen konnte

Die kleinen Augen konnte sie hoch und runter klappen. Er erklärte uns so einiges (auf Brasilianisch) über dieses Tier. Etwas später auf dieser Tour stieg er wieder ins Wasser, diesmal mit einer Taucherbrille und kam mit einem Seepferdchen wieder zurück. Ganz behutsam legte er es in ein Glas mit Wasser, damit wir es genauer betrachten konnten. Kurzdarauf war auch schon ein zweites da. Die Tiere wurden selbstverständlich danach wieder frei gelassen! Die Tour dauerte nur 3 Stunden, war jedoch sehr eindrücklich

Seepferdchen Nr.1 durch die Spiegelung am Boden dachte es ständig da sei ein Kollege von ihm.

 

 

Beide Seepferdchen ohne Spiegelung am Bod

 

 

 

 

 

Rückweg mit der Eselskarre am Strand entlang

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dem Esel im Dorf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am zweitletzen Tag unternahmen Vasco und ich noch einen Tagestrip in einen Nationalpark. Unser Fahrer war Wellington, ein Brasilianer aus Sao Paolo der sich nach Barra Grande verirrt hat und nun da bleiben möchte.

Seite Cidace = Sieben Städte Nationalpark, hier der Elefant

Der Nationalpark war sehr klein und voller skurriler Felsformationen die durch die Erosion zum Teil aussahen wie Tiere oder Gesichter. Wir waren da mit dem Fahrrad unterwegs, nur wir zwei und ein Führer.

Corina und unser Führer mit den Fahrrädern. Es war sehr, sehr, sehr heiss!

Auch er sprach kein Wort English, die Verständigung hat jedoch gut geklappt. Es hatte dort auch noch Felsmalereien, was schon fast unheimlich ist wenn man bedenkt, dass da vor 10 000 Jahren Menschen ihre Hände auf diesem Felsen abgedrückt haben.

Händeabdrücke die 10000 Jahre alt sind

Das Ganze war frei zugänglich und nicht mal hinter einer Glasvitrine, was unvorstellbar wäre in der Schweiz. Der Ausflug war echt super toll!

Freizugängliche Felsmalerei

 

 

 

 

 

 

 

ein schönes Pärchenbild;)

 

 

 

 

 

 

 

Fledermaus im Nationalpark. Anscheinend gibt es da auch Pumas.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wunderbare Aussicht auf einen "Büffel"

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Pärchen auf einem Aussichtspunkt im Nationalpark

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach guten zwei Wochen verliessen wir Barra Grande mit dem Hintergedanken im Kopf, wahrscheinlich nochmals zurück in dieses kleine Paradies zu kommen.

Vasco auf der Slackline